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Malteser Münstertal

Malteser stellen sich Herausforderungen des demografischen Wandels

Fundierte Aus- und Weiterbildungsangebote ermöglichen Betreuung, die von Herzen kommt

12.03.2013

Offenburg. Der demografische Wandel stellt die Malteser in Baden-Württemberg vor besondere Herausforderungen. Seit dem Jahr 2000 leben mehr Menschen über 60 Jahren in Baden-Württemberg als jüngere Men-schen unter 20. Aufgrund des Geburtenrückgangs und dank der medizinischen Weiterentwicklung werden die Menschen älter, während weniger Junge nachfolgen. Damit steigt auch der Anteil der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen stark an. Insbesondere die Zahl der demenziell veränderten Menschen wird in den nächsten Jahren weiter deutlich zunehmen.

Dass die Malteser in der Erzdiözese Freiburg gut aufgestellt sind, um den steigenden Anforderungen einer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden, betonten Vorstand, Beauftragte, Bezirksdelegierte und Referenten der Malteser im Rahmen der „Fachtagung Ehrenamt“ in Offenburg. Zur jährlich stattfindenden Versammlung waren 130 delegierte Malteser aus der gesamten Erzdiözese nach Offenburg gekommen. Sie wurden herzlich von Diözesanleiterin Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim, Diözesangeschäftsführerin Dr. Sophie Henckel von Donnersmarck sowie ihrem Stell-vertreter Bernhard Bürkle begrüßt.

Deutlich wurde: Insbesondere in der Rhein-Neckar-Region sowie im Boden-seeraum spüren die Malteser den steigenden Bedarf nach altersgerechten Angeboten und Hilfeleistungen. Deshalb setzt man von Seiten der Malteser nicht zuletzt auf den Ausbau von Diensten, die älteren Menschen möglichst lange ein sorgloses Leben zuhause garantieren – etwa durch Menü- und Fahrdienste, ambulante Pflegedienste oder den Hausnotruf.

„Alleine mit Pflegefachkräften können wir in Deutschland aber den verän-derten gesellschaftlichen Anforderungen nicht gerecht werden“, betonte Jürgen Raupp, Bezirksgeschäftsführer der Malteser am Bodensee in Offenburg. Deshalb investieren die Malteser in die Ausbildung und Begleitung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. 

So unterstützten die Malteser in den vergangenen Monaten insbesondere den Ausbau von Besuchs- und Begleitdiensten in der Erzdiözese.
„Das kostbarste Geschenk, das unsere Ehrenamtlichen mitbringen, ist ihre Zeit“, sagte Jürgen Raupp. „Denn bei ihnen zählt nicht, dass ein Besuch oder eine Hilfeleistung in einer von Krankenkassen vorgegebenen Zeit erfüllt wird. Unsere Hilfe kommt von Herzen“, betonte Raupp, „und das spüren die Menschen, die wir im Alltag unterstützen.“

Deshalb setzen die Malteser auch zukünftig auf ein gutes Miteinander von ehren-  und hauptamtlichen Kräften. Unterstützung erhalten die 3.300 Ehrenamtlichen in der Erzdiözese Freiburg in erster Linie durch Diözesanleiterin Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim. Als ehrenamtliches Mitglied im Vorstand der Freiburger Malteser setzt sie sich mit allen Kräften dafür ein, dass die Strukturen innerhalb des Verbandes ein gutes Miteinander ermöglichen.

Freudig wurde deshalb ihre Mitteilung aufgenommen, dass sie den Malte-sern auch für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht. Nachdem sie vor vier Jahren, im Januar 2009, erstmals zur Freiburger Diözesanleiterin berufen wurde, überbrachte sie den Versammelten die Nachricht, dass sie nach ihrer Wiederberufung durch den Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, in ihre zweite vierjährige Amtszeit geht.

 

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